{"id":3276,"date":"2018-01-27T09:43:16","date_gmt":"2018-01-27T09:43:16","guid":{"rendered":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/?p=3276"},"modified":"2023-11-12T18:13:26","modified_gmt":"2023-11-12T18:13:26","slug":"reise-nach-ruanda-und-uganda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/?p=3276","title":{"rendered":"Reise nach Ruanda und Uganda"},"content":{"rendered":"<p><strong style=\"font-size: 1rem;\">27.01.2018<\/strong><\/p>\n<p>Nun geht es endlich los ins Land der tausend H\u00fcgel.<\/p>\n<p>Ich freue mich dieses Jahr mit Roli, einem Klassenkollegen, diese Reise nach Afrika unternehmen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>P\u00fcnktlich treffen wir uns am Flughafen.<\/p>\n<p>Trotz fast einst\u00fcndiger Versp\u00e4tung reicht die Zeit problemlos zum Umsteigen in Istanbul.<\/p>\n<p>Es ist das erste Mal, dass ich den \u00c4quator \u00fcberschreite oder besser gesagt \u00fcberfliege.<\/p>\n<p>Trotz einigen Turbulenzen und der Teilausfall des Unterhaltungssystems verl\u00e4uft der Flug sehr angenehm. Da der Flug weiter geht nach Entebe, steigen nur wenige Passagiere in Kigali aus. Ein Gl\u00fcck f\u00fcr uns, denn die Einreise klappt im nu und keine vietel Stunde nach der Landung ist das Visum im Pass. Auch das Gep\u00e4ck wartet bereits auf dem Gep\u00e4ckband auf uns. Mit dem hoteleigenen Shuttlebus fahren wir eine kurze Strecke zum Hotel wo wir uns doch noch ein paar Stunden Schlaf g\u00f6nnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>28.01.2018 Kigali <\/strong><\/p>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet sieht tats\u00e4chlich vielversprechend aus. Gest\u00e4rkt erkunden wir auf einegene Faust Kigali, was gar nicht so einfach ist denn die Stadt verteilt sich auf mehrere H\u00fcgel. So erkunden wir erst einmal den Bereich rund ums Hotel und lassen uns treiben. Es ist immer wieder ein Erlebnis in fremden M\u00e4rkten einzukaufen. Alles ist sauber und die gekaufte Ware wird fein s\u00e4uberlich in Papiert\u00fcten verpackt. Plastiks\u00e4cke sind n\u00e4mlich im ganzen Land verboten. Am letzten Samstag im Monat wird gemeinsam durch die Bev\u00f6lkerung in Fronarbeit geputzt und das war gestern der Fall.<\/p>\n<p>F\u00fcr wenig Geld kaufe ich mir noch eine SIM\u2013Karte mit Datenoption f\u00fcr die n\u00e4chsten Tagen. Diese kostet gerade Mal einen Zehntel der Roaming Geb\u00fchren die ich beim Heimprovider f\u00fcr Afrika zahlen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Um 14.00 Uhr lernen wir unsere Reiseleiterin Konstanze, ihren Ehepartner Niksil,Viriano unseren Fahrer, Kassim unser Bikeguide und die restlichen Teilnehmer kennen welche uns die n\u00e4chsten zwei Wochen begleiten werden.<\/p>\n<p>Als erstes steht eine F\u00fchrung durch die Stadt Kigali auf dem Programm. Der Besuch der Genozid Gedenkst\u00e4tte darf nat\u00fcrlich nicht fehlen, geht aber ganz sch\u00f6n unter die Haut. Nach einem Besuch des Kandt Hauses, mit dem angegliedertem Kleinzoo wo dieverse Reptilien Ruandas zu sehen sind, sind wir nicht mehr so sicher ob wir den Tourbus wirklich in den n\u00e4chsten Tagnen nochmals verlassen wollen.<\/p>\n<p>Nach der Besichtigung des Hotels Ruanda aus dem gleichnamigen Film versp\u00fcren wir ganz sch\u00f6n Hunger. Zusammen mit Hilde und Manfred einem \u00f6sterreichischen Paar aus der selben Reisegruppe gehen wir \u201eafrikanisch\u201c essen. Gummiadler mit tausend Flugstunden serviert mit Chips mit und Salat. Hoffentlich halten unsere M\u00e4gen das Essen aus. Ein eindrucksvoller Tag neigt sich dem Ende zu.<\/p>\n<p><strong>29.01.2018 Kigali <\/strong><\/p>\n<p>Heute war fr\u00fch Tagwache und bereits um 07:30 Uhr gab es Fr\u00fchst\u00fcck. Anschliessend stiessen weitere Teilnehmer zu unsererer Gruppe. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auf den lokalen Markt wo allerlei Waren angeboten wurden. So ein afrikanischer Markt ist schon eindr\u00fccklich. Von bunten T\u00fcchern \u00fcber Alltagsgegenst\u00e4nde bis zu alllerlei Fr\u00fcchten und Gem\u00fcse ist hier alles zu haben . Wir erhalten durch unsere Reisef\u00fchrerin immer sehr ausf\u00fchrliche Informationen. Am Nachmittag werden wir noch erfahren wo alle frischen angebaut werden . Vorher steht aber noch eine lange Busfahrt aus Kigali an. In Muhanga nehmen wir das Mittagessen ein. Afrikanisches Buffet. Hier begegnen wird wieder dem Gem\u00fcse vom Markt. Alles frisch zubereitet, abwechslungsreich und lecker.<\/p>\n<p>Weiter geht es \u00fcber duzende H\u00fcgel bis zum Startpunkt unserer ersten Wanderung. Auf schmalen, ausgewaschenen Pfaden geht es stetig auf und ab vorbei an Lehmh\u00e4user, Agrarfl\u00e4chen und K\u00f6hlerhaufen immer in Begleitung von einer Horde einheimischen Kindern. Diese sind nicht aufdringlich, folgen uns aber immer ein paar Schritte hinter uns.<\/p>\n<p>Die Landschaft ist sehr gr\u00fcn und \u00fcberall w\u00e4chst Mais, Maniok, Kaffee, Reis, Tee usw. viele Bauern halten auch eine Kuh, ein paar Ziegen oder H\u00fchner. Wasser und Brennholz werden hier weit her getragen.<\/p>\n<p>Am Ende unseres Trails holt uns unser Fahrer mit dem Bus wieder ab und bringt uns sicher an das Ufer des Kivu Sees wo wir in einer wundersch\u00f6nen Lodge direkt am Ufer des gleichnamigen Sees \u00fcbernachten. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es f\u00fcr die Einen von unserer Gruppe vor dem \u00fcppigen Nachtessen noch ein Bad im bilharziosefreien See.Am Abend zieht ein Gewitter auf und es regnet zum ersten Mal<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>30.01.2018 Kivu See<\/strong><\/p>\n<p>Der Regen hat in der Nacht nachgelassen und die Temperaturen sind angenehm \u00fcber das ganze Jahr zwischen 15 und 25 Grad. Wir k\u00f6nnen also das Fr\u00fcst\u00fcck im Freien einnehmen. Es gibt eine Menge frischer Fr\u00fcchte, Toast und wie immer Eier in allen Variationen, R\u00fchrei, Omlett, Spiegeleier oder gekochte Eier. F\u00fcr die welche die Eiergerichte satt haben offeriere ich Toblerone und Appenzeller Biberli aus der Schweiz. Das kommt gut an.<\/p>\n<p>Ab jetzt geht es mit zwei Booten \u00fcber den 80 km langen und 50 km breiten Kivu See ins Grenzgebiet zu Kongo und Uganda. Wir legen einen Zwischenhalt auf einer Insel ein welche bekannt ist f\u00fcr ihre Fledermaus Polpulation. Hunderte von diesen Tieren h\u00e4ngen in den B\u00e4umen, fliegen aber in Schw\u00e4rmen aus sobald man sich ihnen n\u00e4hert. Ein eindr\u00fcckliches Spektakel. Die Tiere sind ein ganzes St\u00fcck gr\u00f6sser als die Exemplare bei uns.<\/p>\n<p>Den Gipfel der Insel, die von weitem aussieht wie der Hut von Napoleon und auch so heisst, wollen wir uns nicht entgehen lassen. Der Aufstieg wird mit einer sch\u00f6nen Rundsicht entsch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf dem Festland geht es zu Fuss weiter durch Kaffe\u2013 und Bananen Plantagen, immer begleitet von einer Horde Kinder. Es ist schon beeindruckend wie einfach die Bauern hier noch leben. Maschinen gibt es keine und schon die Kleinsten verrichten schwere k\u00f6rperliche Feldarbeit und tragen die schweren Wasserkanister. Unser Reiseleiterin kennt jede Pflanze, jedes Tier und erkl\u00e4rt uns immer ausf\u00fchrlich die Besonderheiten in diesem Land. So erfahren wir auch, dass Methangas \u00fcber Pipelines aus dem See gef\u00f6rdert wird zur Elektrizit\u00e4tsgrwinnung f\u00fcr den Grossteil des Landes.<\/p>\n<p>Die Gegend um den See ist sehr vogelreich und wir sehen Falken, Bussarde, Kormorane und Eisv\u00f6gel. Der See ist auch sehr fischreich was mich f\u00fcr das Mittagessen freut.<\/p>\n<p>In Gisenyi verlassen wir das Schiff und fahren mit dem Auto weiter nach Musanze wo wir wieder in einem Hotel \u00fcbernachten.<\/p>\n<p>Die Reisegruppe setzt sich aus verschiedenen Teilnehmer aus verschiedenen Altergruppen zusammen. Wir verstehen uns ausgezeichnet den viele haben langj\u00e4hrige Reiseerfahrung und etwa die selben Ansichten vom Reisen. Es werden immer wieder Tipps und Erfahrungen ausgetauscht.<\/p>\n<p>Morgen ist bereits vor sechs Uhr Aufbruch zu Dian Fossey\u2018s Grab.<\/p>\n<p><strong>31.01.2018 Gisenyi<\/strong><\/p>\n<p>Leider hat sich der Gesundheitszustand von Roli verschlechtert und er hat sich aus diesem Grund entschieden das Krankenhaus in Kigali aufzusuchen und anschliessend nach Hause zu Fliegen. Schade k\u00f6nnen wir die Reise nich gemeinsam zu Ende f\u00fchren.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich gehts schon fr\u00fch los. Ein Gel\u00e4defahrzeug bring unsere Vierergruppe zum gemeinsamen Sammelpunkt f\u00fcr das Gorillatrekking, die Besteigung des h\u00f6chsten Vulkanes oder eben f\u00fcr den Besuch des Grabes von Dian Fossey. Nach dem administrativen Ablauf geht es weiter mit dem Toyota Landcruiser auf einer holprigen Piste bis auf 2600 m.\u00fc.M. Von nun an geht es zu Fuss bis zum Eingang des Nationalparks wo uns drei bewaffnete Solaten erwarten. Sie begleiten uns w\u00e4hrend des Aufenthalts im Park und wollen uns angeblich vor B\u00fcffeln und Waldelefanten besch\u00fctzen. Der Hauptgrund liegt aber aber eher darin, dass es hier im Grenzgebiet zum Kongo immer noch Rebellengruppen aufhalten . Wir f\u00fchlen uns auf jeden Fall sicher und geniessen den Aufstieg durch den sch\u00f6nen Regenwald. Sollten wir Gorillas zu Gesicht bekommen d\u00fcrften wir die Tiere wohl anschauen aber auf keinen Fall fotografieren. Die Gorillatour schl\u00e4gt n\u00e4mlich mit 1600 $ zu Buche und ein grosser Unterschied zu den 75 $ Eintritt in den Park die wir bezahlt haben. Ausser einem Reh, einem Eichh\u00f6rnchen und einem \u00fcberdimensionalen Regenwurm, fingerdick und ca. 30 cm lang, begegnen wir aber keinen Tieren. Trotzdem lohnt es sich die Wirkungsst\u00e4tte der Gorillaforscherin zu besichtigen.<\/p>\n<p>Gegen Mittag sind wir zur\u00fcck bei den anderen Teilnehmern der Reisegruppe und wir machen uns auf den Weg nach Kisoro in Uganda. Der Grenz\u00fcbtritt erfolgt speditiv obwohl zur Zeit gerade der Computer der Grenzstelle ausgefallen ist. Es geht aber auch in Papierform und eine halbe Stunde sp\u00e4ter sind wir in Uganda wo wir die Strassenseite und die W\u00e4hrung wechseln m\u00fcssen. Es ist schon komisch mit einer halben Million in der Tasche zu reisen.<\/p>\n<p>Das Hotel ist schnell bezogen und es soll sogar WiFi haben. Zur Zeit ist aber das Internet wieder einmal ausgefallen. Dann kauf ich mir halt in der Stadt eine SIM\u2013 Karte und nutze die Gelegenheit f\u00fcr eine Erkundungstour in einem mir noch fremden Land. Dirk begleitet mich ins Dorf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>01.02.2018 Kisoro (Uganda)<\/strong><\/p>\n<p>Heute war definitiv der bisher anstrengendste Tag der Reise. Aber alles von vorne.<\/p>\n<p>Kurz nach dem Fr\u00fchst\u00fcck, wie immer mit viel Eiervariationen, ging es zu Fuss los. Agatha die Ugandische F\u00fchrerin, welche neben Englisch sechs der 42 Ugandischen Sprachen spricht, begleitet uns. Kompetent gibt sie w\u00e4hrend der Wanderung Auskunft \u00fcber jedes Tier und jede Pflanze. Mit dabei immer das mehrere hundert seitige Vogelbuch und ihr Fernglas. So weiss sie zu erz\u00e4hlen, dass es in Uganda f\u00fcr jede Krankheit und jedes Wehwechen eine n\u00fctzliche Pflanze gibt, so auch gegen Schlangebisse. Die Frage ob es denn hier Schlangen gebe beantworte sie mit ja. Ob es auch giftige gebe mit Zitat \u201esehr viele\u201c. Ich denke immer wieder an die kleinen Kindern welche seit Kilometern barfuss neben uns her gehen.<\/p>\n<p>Am Mutanda See angekommen besteigen wir je zu Zweit ein Dogout, ein Einbaum aus Eucalyptusholz. Je ein einheimischer Bootsf\u00fchrer rudert uns \u00fcber die acht Kilometer lange Strecke. Wer will darf nat\u00fcrlich mitrudern. Ich habe nun Blasen an den H\u00e4nden und das neue Trooenhemd ist bereits durchgescheuert. Trotzdem kein Vergleich was die Einheimischen mit Paddeln leisten. Mit dehnen h\u00e4tten wir das Drachenbootrennen vor Jahren spielend gewonnen.<\/p>\n<p>Auf einer kleinen Insel legen wir an. Als die schwarze Schlange im Dickicht vertrieben ist, d\u00fcrfen wir \u201eMzungus\u201c auch aussteigen. Uns erwartet ein grausiger Anblick. In einer kleinen H\u00f6hle liegen duzenden menschlichen Gebeine welche zum Teil bereits mumifiziert sind. Wir erfahren, dass bis vor ca. dreissig Jahren die unverheirateten M\u00e4dchen welche schwanger wurden von den eigenen Eltern hierher verstossen wurden. Ein unvorstellbarer Gedanke.<\/p>\n<p>Die Gedanken an die Verstorbenen begleitet mich noch die ganze \u00dcberfahrt bis ans Ende des Sees.<\/p>\n<p>Von nun an ging es wieder zu Fuss weiter, dreissig Kilometer durch Agrarfl\u00e4chen immer wieder auf und ab. Auffallend viele Frauen bestellen hier die Felder. Wir erfahren, dass die meisten M\u00e4nner sich in der Bar betrinken und erst auf das Abendessen zur\u00fcckkehren, es dann oft zum Streit kommt. Das viele ein Alkohol Problem haben best\u00e4tigen auch die vielen leeren Plastikt\u00fcten von Banana Gin und Vodka welche \u00fcberall verstreut auf dem Boden liegen. Uganda ist definitiv dreckiger als Ruanda.<\/p>\n<p>Die brennend heisse Sonne hat sich hinter den Wolken verzogen und ich kann meine Kopfbedeckung abnehmen. Agatha sieht dies und gibt mir den \u00dcbernahmen \u201eSilberr\u00fccken\u201c wegen meinen angegrauten Haaren. Es soll nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich diesen Name zu h\u00f6ren bekomme. Schei.. drauf, ich steh zu meinem Alter, bin ich doch bei weitem nicht der \u00c4lteste in der Gruppe.<\/p>\n<p>Mit Manfred, einem \u00d6sterreicher aus Graz, verstehe ich mich besonders gut und erfahre erst heute, dass er am selben Tag wie ich Geburtstag hat. Was f\u00fcr ein Zufall.<\/p>\n<p>Die Zeit dr\u00e4ngt und es ist kurz vor dem Eindunkeln als wir eine Abk\u00fcrzung einschlagen. Noch ein letztes Mal runter in einem Tal und wieder hoch zur Piste wo bereits vier Boda-Boda\u2018s (Border to Border) auf uns warten, Taxi Motorr\u00e4der welche uns noch vor der Dunkelheit zur Lodge auf 2160 m.\u00fc.M. bringen werden . Wir sitzen mit dem Fahrer zu dritt auf einem Motorrad, zus\u00e4tzlich die Rucks\u00e4cke der Mitreisenden. In Uganda herrscht im Gegensatz zu Ruanda keine Helmpflicht. In z\u00fcgigem Tempo geht es \u00fcber die staubtrocke Piste. Man kann sich vorstellen wie sunsere Gesichter bei der Ankunft aussahen. Agatha meinte nur: Afrikan Make-up!<\/p>\n<p>So freuen wir uns bei der Ankunft auf die warmen Waschlappen die uns gereicht werden und eine Dusche um den K\u00f6rper vom Staub zu befreien.<\/p>\n<p>Morgen kommt das Highlight der Reise. Der Besuch der Berggorillas.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>02.02.2018 Nkoringo Bwindi Gorilla Lodge<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben Gl\u00fcck, dass wir eine Gorilla Familie mit Affenbabys besuchen werden. Das bedingt aber eine halbst\u00fcndige Autofahrt welche zus\u00e4tzlich mit 50 $ zu Buche schl\u00e4gt. Nach einem kurzen Briefing geht es los. Es k\u00f6nnen maximal acht Teilnehmer pro Tag zu einer Gorilla Familie. Von unserer Reisegruppe nehmen lediglich vier Personen am Gorilla Trecking teil. Zus\u00e4tzlich gesellen sich noch ein 70 j\u00e4hrigiges Ehepaar aus S\u00fcdafrika, er Professor in Biologie, sie ebenfalls mit Hochschulabschluss zu uns. Mit dabei ebenfalls eine Frau um die 60. Die Verbindung mit den Trackern welche die Gorilla Familie aufgesp\u00fcrt haben funktioniert nicht. Beim Funkger\u00e4t ist offenbar der Akku leer. Ein Mobilnetz steht auch nicht zur Verf\u00fcgung. Geschlagene zwei Stunden warten wir am Rande des Jungles. Die M\u00f6glichkeit die Gorillas zu sehen liegt bei in Normalfall bei 99%. Wir dachten schon wir seien die ersten Touristen die die Affen nicht zu sehen bekommen. Der Guide versucht nun mit Zurufen Kontakt mit den Trackern aufzunehmen. Weit weg h\u00f6rt nan eine Antwort aus dem Wald. Ab jetzt geht es hinein in den Urwald. Unglaublich wie dicht, dunkel und steil der Bwindi Nationalpark ist. Zuerst geht es in eine steile Schlucht hinunter und dann \u00fcber den Fluss. Das Wasser l\u00e4uft mir von oben in die Schuhe. Sie sind eigentlich wasserdicht. Das heisst, das Wasser hinein l\u00e4uft fliesst nicht mer ab. Es begleiten uns auch heute wieder bewaffnete Sicherheitskr\u00e4fte. Vor Jahren wurden duzende Touristen im Bwindi Nationalpark von kongolesischen Tutsi\u2018s get\u00f6tet. Die Grenze liegt nicht einmal einen Kilometer von uns entfernt.<\/p>\n<p>Am Fluss angekommen, kommen uns endlich Tracker mit Macheten entgegen welche uns einen Weg frei schlagen. Von der anderen Talseite, weit weg h\u00f6rt man Rufe. Nach anderthalb Stunden und mehrerem auf und ab sind wir endlich am Ziel. Die Gorillas erwarten uns bereits. Das heisst, einer der Affen bem\u00fcht sich aus der Baumkrone aus zwanzig Meter hinab zu uns. Was f\u00fcr ein Anblick.<\/p>\n<p>Das Tier k\u00fcmmert sich kaum um uns und verspeist gem\u00fctlich ein paar Bl\u00e4tter. Auf einmal sin alle Augen auf den Silberr\u00fccken gerichtet welcher sich gem\u00e4chlich aus der Baumkrone herabl\u00e4sst. Bald sind wir umzingelt von Berggorillas, das j\u00fcngste Tier gerade mal zwei Jahre alt. Die Affenfamilie ist seit 1991 gew\u00f6hnt an Menschen. Von den \u00fcber dreissig Familien k\u00f6nnen nur zwei besucht werden.<\/p>\n<p>Die Kleinen haben sichtlich Spass und tollen wie wild herum. Die Stunde die wir bei den Affen verbringen d\u00fcrfen vergeht wie im Flug. Es steht ein langer beschwerlicher R\u00fcckweg vor uns. Wieder 90 Minuten durch Dickicht bis zur Strasse.<\/p>\n<p>Der Rest der Gruppe erwartet uns sehnlichst bei der Lodge. Nach einer kurzen Dusche geht\u2018s ab in die Bar im n\u00e4chstgelegenen Dorf. Endlich k\u00f6nnen wir vom Banana-Gin probieren. Feuchtfr\u00f6hlich lassen wir diesen eindrucksvollen Tag ausklingen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>03.02.2018 Enjojo Lodge<\/strong><\/p>\n<p>Ich liege in einem Zelt auf Stelzen irgendwo im s\u00fcdlichen Teil des Queen Elisabeth Nationalpark. Der Reiss\u00fcverschluss des Zeltes ist mit einem Voth\u00e4ngeschloss versehen um die Meerkatzen zu hindern nachts in meine Unterkunft zu gelangen. Wenn ich zur Toilette m\u00f6chte gebe ich dem Ranger mit meiner Stirnlampe ein Zeichen, dass er mich begleiten kann. Wir sind in einem L\u00f6wen Reservat und darum ist Vorsicht geboten. Ich hoffe meine Blase h\u00e4lt das bis 05;30 Uhr aus, dann muss ich sowieso aufstehen um die morgendliche Safari nicht zu verpassen.<\/p>\n<p>Es ist laut hier in der Savanne. Zwitschern, Zirpen und Pfeifen aus allen Richtungen. Es ist schon unglaublich, ich bin 1.5 Fahrstunden vom Regenwald entfernt in der staubtrockenen Steppe. Antilopen und einen Geier habe ich bereits zu Gesicht bekommen. Bis hier hin war es aber ein siebenst\u00fcndiger Fussmarsch durch den Bwindii Regenwald. Zuerst durch lichten Wald, anschliessend durch dichten Prim\u00e4rwald. Immer begleitet durch zwei bewaffnete Milit\u00e4rs. Immer noch mit dabei ist auch Agatha unsere lokale Reisef\u00fchrerin. Erst mussten wir aber Abschied nehmen von Angelika und Janos welche nach Indien weiterreisen werden.<\/p>\n<p>Es ist unheimlich interessant was der Jungle alles her gibt. Eigentlich die Grundlage der Twa, der urspr\u00fcnglichen Waldbewohner, w\u00e4ren sie nicht vertrieben worden. Agatha kennt jedes Tier, jede Pflanze und jeden Baum. Mahagoni, Jackfruit, spezielle Feigenarten, aber auch Tiere wie Rotschwanzaffen, Schmetterlinge, Meerkatzen und zwei Mal verschwindet eine gr\u00fcne Mamba im Laub. Wir M\u00e4nner lassen uns von den Viechern nicht abschrecken und nehmen ein k\u00fchlendes Bad im glasklaren Wasser unter einem Wasserfall. Was f\u00fcr ein Erlebnis. Baden im Jungle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>04.02.2018<\/strong><\/p>\n<p>Es ist besser, wenn ich die Tiere aufz\u00e4hle welche wir heute nicht gesehen haben.<\/p>\n<p>Um sechs Uhr in der Fr\u00fch ging es bereits wieder los auf Pirsch. Das spezielle Safari Fahrzeug mit Hubdach erm\u00f6glicht uns eine perfekte Rundsicht f\u00fcr perfekte Bilder. Viriano\u2018s Sperberaugen finden jedes Tier in der Savanne. Am eindr\u00fccklichsten waren die Hippos im Grenzfluss zum Kongo. Verschiedene Affen und Antilopen sowie Elefanten bekamen wir aus n\u00e4chter N\u00e4he zu Gesicht. Leider sind da aber auch ein paar l\u00e4stige Plaggeister in n\u00e4chster N\u00e4he. Die CC-Fliege ist hier weit verbreitet. Helle Kleidung ist Pflicht. Die Fliege \u00fcbertr\u00e4gt den Erreger der Schlafkrankheit welche t\u00f6dlich verl\u00e4uft. Ein Impfstoff gibt es nich.<\/p>\n<p>Aber die Pflanzenwelt und Vogelwelt hat einiges zu Bieten. Nach zehn Uhr m\u00fcssen wir den Park bereits wieder verlassen. Am Nachmittag verschieben wir mit unserem Mercedes Sprinter in den Norden des Queen Elisabeth Nationalpark.<\/p>\n<p>Da ich wegen einer Magenverstimmung Medikamente eingenommen habe, verschlafe ich den gr\u00f6ssten Teil der Fahrt. Erst als Viriano anh\u00e4lt und seinen Blick nicht mehr von einem Baum l\u00e4sst, bin ich aufgewacht.<\/p>\n<p>Da h\u00e4ngen tats\u00e4chlich L\u00f6wen auf einen dicken Ast. Wie konnte er das nur sehen aus 400 m Distanz?<\/p>\n<p>Wir \u00fcbernachten in der Bush Lodge direkt am Kazinga Kanal welcher den Eduardsee mit dem Lake George verbindet. Mein Zelt steht direkt am nat\u00fcrlichen Kanal und zwanzig Meter von mir liegen die Flusspferde im Wasser. Permanent ist das \u201eGrunzen\u201c der Tiere zu h\u00f6ren. Auf die Toilette darf man Nachts nur unter Begleitschutz da die Hippos in der Nacht durch das Camp zu den dahinter liegenden Futterpl\u00e4tze wandern. Bei Virianos Zelt war ein Nilpferd vorbei gekommen als er in der Nacht raus musste.<\/p>\n<p><strong>05.02.2018 Bush Lodge am Kazinga Kanal<\/strong><\/p>\n<p>Es geht mir wieder deutlich besser als gestern, so dass ich um 06:00 Uhr bereits aus meinem Zelt krieche. Es ist noch dunkel aber kein Flusspferd zu sehen.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Autofahrt erreichen wir die 16 Km, 400 m breite und 40 m tiefe Kymbora Schlucht. Ein Paradies f\u00fcr Tiere aller Art. Verschiedene Affenarten, Schlangen, Krokodile, Elephanten und Hippos soll es dort geben. Wir sind haupts\u00e4chlich wegen den Schimpansen hier und bekommen auch einige Exemplare zu sehen. Man kommt sich vor wie in der Masoalahalle. Erst noch steppenartige Landschaft am Rande der Schlucht und dann tiefster Regenwald unten am Fluss.<\/p>\n<p>Die Bootsfahrt auf dem Kazinga Kanal am Nachmittag \u00fcbertrifft alles was wir an Tieren bis jetzt gesehen haben. Sozusagen eine Flussfahrt durch einen mehrere Kilometer langen Zoo. Die Tiere kommen hier zur Tr\u00e4nke. Auch die hier seltenen Krokodile bekommen wir aus n\u00e4chster N\u00e4he zu Gesicht.<\/p>\n<p>Nach dem Nachtessen begleitet mich wie immer ein Ranger, ausger\u00fcstet mit Taschenlampe, zu meinem Zelt. Der Eingang liegt auf der Gegen\u00fcberliegenden Seite zum Fluss gerichtet. Kaum habe ich mich f\u00fcr den Begleitservice bedankt, stehe ich f\u00fcnf Meter vor einem etwa kuhgrossen Tier. Das Herz rutscht mir fast in die Hose. Blitzartig bin ich beim Besch\u00fctzer mit Taschenlampe. Im Schein der Lampe erkenne ich ein junges Hippo. Sofort kommen mir die grosse Anzahl t\u00f6dlich verlaufenden Flusspferd-Angriffe in den Sinn welche auch heute noch im Park zu verzeichnen sind, haupts\u00e4chlich Fischer welche am Kazinga Kanal leben. Ich gehe doch lieber zuerst zur Toilette. Ausgerechnet heute muss ich in der Nacht dringend zur Toilette. Eine Zeit lang kann ich dem Druck widerstehen doch es hilft nichts. Ich reisse allen Mut zusammen und \u00f6ffne vorsichtig den Reissverschluss des Zeltes. Zum Gl\u00fcck ist der Wachmann gleich zur Stelle. Doch nun bin ich schon mit der n\u00e4chsten Gefahr konfrontiert. Jemand hat in beiden Toiletten das Licht brennen lassen und die T\u00fcren stehen weit offen. Es wimmelt nur so von CC-Fliegen und Moskitos. Das Gl\u00fcck nur, dass die Insekten blaue und schwarze Fl\u00e4chen bevorzugen, das rettet wortw\u00f6rtlich meinen weissen Arsch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>06.02.2018 Bush Lodge am Kazinga Kanal<\/strong><\/p>\n<p>Wir verlassen heute den ostafrikanischen Grabebruch Richtung Mbarara. Obwohl der heutige Tag nur der Verschiebung mit dem Auto dient, ist die Fahrt durch Teeplantagen und D\u00f6rfer sehr interessant. Die Zeit im Fahrzeug wird auch immer wieder f\u00fcr den kulturellen Austausch zwischen Deutschland, Spanien, \u00d6sterreich, Indien und der Schweiz genutzt. F\u00fcr die Verpflegung w\u00e4hrend der Radttage halten wir noch an einem Strassenmarkt und kaufen frisch Fr\u00fcchte wie Papaya\u2019s, Ananas und Bananen.<\/p>\n<p>Da wir unbedingt noch das \u00f6rtliche Starkbier Eagle probieren m\u00f6chten, steuert Viriano unser Fahrer, zielstrebig einen kleinen Laden an. Heute k\u00f6nnen wir nicht mit dem Fahrzeug bis vor die Lodge fahren. Darum wird das Gep\u00e4ck auf zwei Motorr\u00e4der verladen und wir nehmen das Letzte St\u00fcck zu Fuss in Angriff<\/p>\n<p><strong>06.02.2018 Eagles Nest<\/strong><\/p>\n<p>Es ist so, wie es sich anh\u00f6rt. Hoch oben \u00fcber dem Mburo Nationalpark tront die Lodge mit wunderbarem Blick auf den gleichnamigen See. Eine richtige Vorfreude auf die bevorstehenden Radtage in der Savanne. Schon jetzt kann man gr\u00f6ssere Tiere von blossem Auge erkennen.<\/p>\n<p><strong>07.02.2018<\/strong><\/p>\n<p>Heute lerne ich Desmond Tutu kennen. Nein, nicht den ber\u00fchmten schwarzen Bischof, sondern mein knall gelbes Fahrrad, welches mich die n\u00e4chsten drei Tage begleiten wird. Weil alle Mietr\u00e4der gleich aussehen, hat man ihnen Namen von afrikanischen Pers\u00f6nlichkeiten gegeben.<\/p>\n<p>Mitten durch die Savanne mit dem Fahrrad neben Giraffen, Zebras und Warzenschweinen macht schon riesig Spass. Nicht selten kreuzen die Tiere die Strasse nur wenige Meter vor uns. Nur den einzigen L\u00f6wen im Park bekommen wir nicht zu Gesicht. Seine Spuren im Sand sind aber deutlich zu erkennen. W\u00e4hrend einer kurzen Pause wird eine frische Ananas aufgeschnitten und Schweizer Schokolade verteilt. Das Mittagessen nehmen wir im Nationalpark direkt am Lake Mburo ein. Der Fisch ist etwas zu stark frittiert, schmeckt aber super. Fr\u00fch checken wir im Hotel ein und der Nachmittag steht zur freien Verf\u00fcgung. Endlich wieder Internet was hier selten oder sehr langsam ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>08.02.2018 Sky blue Layantonde<\/strong><\/p>\n<p>Die heutige Fahrradtour f\u00fcht uns etwas mehr als 30 Kilometer \u00fcber Piste durch kleine D\u00f6rfer. Eine ganz andere Erfahrung hier Rad zu fahren. Die Strassen sind staubig, denn es hat seit Tagen nicht mehr geregnet. Trotzdem sind die Pisten ausgewaschen und voller L\u00f6cher und Furchen. Am Rand liegt feiner Sand, welcher Prompt einer Teilnehmerin zum Verh\u00e4ngnis wird. Zum Gl\u00fcck f\u00fchrt der Sturz nur zu einer Sch\u00fcrfwunde am Knie. Die Bev\u00f6lkerung hat sichtlich Freude an den Mzungus. Das Fahrrad dient hier nur als Transportmittel und nicht als Sportger\u00e4t. Es werden damit Kiloweise Bananen, Bretter, M\u00f6bel, Brennholz und Wasserkanister transportiert. Nat\u00fcrlich ohne Gangschaltung. Die heutige Unterkunft ist sehr einfach, liegt aber direkt am See. Obwohl das Wasser Bilarziose frei ist, l\u00e4dt der See nich zum Bade ein. Zu braun ist das Wasser und es weht ein heftiger Wind. So wird der K\u00f6rper eben in der Dusche vom Staub befreit. Aber vorher gibt es nat\u00fcrlich noch ein Ankunfts Bier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>09.02.2018 Lake Nabougabu<\/strong><\/p>\n<p>Dies war bis jetzt die einfachste Unterkunft. Typisch afrikanisch halt. Nur kaltwasser Dusche und kaum Licht beim Essen. Vielleicht auch besser so. Am Morgen war dann der Stom ganz ausgefallen und wir mussten im Schein der Stirnlampen das Fr\u00fchst\u00fcck einnehmen. Richtig gelesen, es war noch stockdunkel und dementsprechend fr\u00fch am Morgen. Wir wollen die F\u00e4hre zu gr\u00f6ssten der Ssesee Inseln namens Buggala Insel nicht verpassen. Niemand weiss wann sie f\u00e4hrt, denn sie hat keinen Fahrplan. Unser Reiseleitung meint aber, dass die Chancen um acht am besten seien. Als Alternative f\u00fcr die \u00dcberfahrt nach Ssesse k\u00e4men nur Fischerboote f\u00fcr uns und die R\u00e4der in Frage. P\u00fcnktlich um 08:00 Uhr legt die F\u00e4hre ab, mit unserem Tourbus als zweitletes Auto an Bord. Schwein gehabt. Wir wollen die gesamte Insel mit dem Fahrrad durchfahren eine 35 Km lange Strecke wieder auf Piste. Nach 25 km setzt jedoch starker Regen ein. Wiir verziehen uns ins Begleitfahrzeug und h\u00f6ren Ugandische Musik. Leider m\u00fcssen wir die sch\u00f6ne Radtour hier abbrechen weil die Piste stark verschlammt und mit dem Fahrrad unpassierbar wird. Zudem dr\u00e4ngt die Zeit zum Mittagessen in unserem Hotel direkt am Viktoriasee, dem zweitgr\u00f6ssten S\u00fcsswasser Reservoir der Erde. Trotzdem war der erste Teil der Strecke interessant. Vorbei an Ananas und Palm\u00f6l Plantagen. Immer wieder mal kreuzen Affen unseren Weg. Das heutige Hotel steht in grossen Gegensatz zu dem von gestern. Eine richtig noble Lodge. Wir getrauen uns kaum die gereichten warmen T\u00fccher zu benutzen. Sie f\u00e4rben sich rot vom Staub des Tages.<\/p>\n<p>Zum Nachtessen gib es ein Barbecue direkt am Strand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>10.02.2018<\/strong><\/p>\n<p>Heute geht die F\u00e4hre von Kalangala nach Entebbe. Viriano hat das Fahrzeug bereits an der Anlegestelle platziert um sicher einen Platz an Bord zu haben. Die Zeit an Bord verbringe ich mit diskutieren unter anderem mit einer Ugandischen Familie, fotografieren und Musikh\u00f6ren. Die Fahrt dauert zweieinhalb Stunden. Wir \u00fcberqueren dabei wieder den \u00c4quator von S\u00fcd nach Nord. Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen direkt am Hafen ist die offizielle Reise zu Ende. Wir werden aber alle noch zu unseren unterschiedlichen Hotels gebracht. Ein schmerzhafter Abschied steht bevor. Waren wir doch zwei Wochen ein eingeschweisstes Internationales Team vertreten aus Deutschland, \u00d6sterreich, Spanien, Ruanda und Uganda<\/p>\n<p>Vielen Dank an alle Teilnehmer und vor allem das Uganda Trekking Team f\u00fcr die perfekt organisierte und abenteuerliche Reise durch Ostafrika.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27.01.2018 Nun geht es endlich los ins Land der tausend H\u00fcgel. Ich freue mich dieses Jahr mit Roli, einem Klassenkollegen, diese Reise nach Afrika unternehmen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3341,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[47],"tags":[139,140,141],"class_list":["post-3276","post","type-post","status-publish","format-gallery","has-post-thumbnail","hentry","category-diverse-reisen","tag-afrika","tag-ruanda","tag-uganda","post_format-post-format-gallery"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/img_9485-1-2.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3276"}],"version-history":[{"count":52,"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7437,"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3276\/revisions\/7437"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3341"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reisen.mibox.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}