Fährfahrt

Vorgestern begann der Tag ziemlich beschissen. In der Nacht hatten Vögel ihre Notdurft auf unser Zelt erledigt. . Anfängerfehler, man stellt auch sein Zelt nicht unter einem Baum auf.

Oft wechseln wir von einer auf die andere Flussseite der Mosel. In der Regel über Brücken mit viel Verkehr. Dieses Mal nehmen wir aber die Fähre die ziemlich verlassen auf Passagiere wartet. Wann die nächste Überfahrt stattfindet, wollte ich wissen. Sofort, meinte der freundliche Fährmann und schon legt der Kahn ab. Ein paar wenige Minuten Zeit für einen Schwatz mit älteren Herrn. Die vier Euro sind es allemal wert, für diese kurze, persönliche Bootsfahrt auf der Mosel.
Der Radweg entlang der Mosel bietet so einige Gefahren. Immer wieder lauern kleine, gemütliche Strausswirtschaften zu Einkehr ein.


Weil für heute Morgen früh Regen angesagt war, sind wir vor sieben aufgebrochen um das Zelt noch einigermassen trocken abzubauen. Dafür blieb uns Zeit für ein ausgiebiges Frühstück und einen Bummel durch die schmucke Altstadt von Bernkastel-Kues.. Gegen Mittag wurden dann lokale Spezialitäten auf dem Markt eingekauft für die Verpflegung unterwegs. Wir wollen uns ja nicht immer von Snickers ernähren 😉

Es ist nicht immer ganz einfach einen Zeltplatz zu finden. Entlang der Mosel gibt es hunderte Stellplätze, aber nicht immer mit Campingwiese. So wurden wir gestern Abend zweimal abgewiesen und mussten 20 Minuten zurückfahren, bis wir einen Platz für unser kleines Zelt gefunden hatten. Es ist halt alles ausgelegt für Tuperware auf Rädern.


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