8. Etappe Pierrelatte – Canon Plage 161 Km

Eigentlich wollte ich jeweils im Zelt übernachten doch letzte Nacht musste ich immer noch oft genug die Toilette aufsuchen.
Immerhin ab heute konnte ich die Provance in vollen Zügen geniessen. Nach einem sehr feinen Nachtessen bestehend aus Kräüterravioli, gebratener Ente mit Ratatouille und zum Dessert lauwarmen Schokokuchen mit Vanillieglace fühlte ich mich schon ziemlich überessen nachdem ich in den letzten Tagen nur Bananen und schwarze Schokolade zu mir genommen habe.


Ich hatte heute wieder mehr Energie und radelte darum durch bis ans Meer vorbei an Olivenplantagen und schmucken Dörfer welche typisch für die Provance sind. Ich wollte einfach unbedingt heute das Meer erreichen. Es gibt aber weitere Gründe wieso ich heute weiter geradelt bin.
1. Ausser einem kleinen Regenguss vor Monpellier blieb ich von Niederschlägen verschont und musste nicht immer die Kleider wechseln.
2. Konnte ich mich zwischen dem 20. und 30. Kilometer einer französischen Rennvelogruppe anhängen welche, wie sie sagten locker unterwes waren (Schnitt von 25 Kmh bei mir über die ganze Strecke 16 Kmh mit Gepäck).
3. Ich habe auf grössere Strassen mit jedoch mehr Verkehr gewechselt und bin das Risiko eingegangen von einem LKW in den Strassengraben gedrängt zu werden.
4. Mein Bruder Tom hat mir mitgeteilt, dass er mich am Wochenende nicht abholen kann. So muss ich bis spätestens Freitag Höhe Perpignan sein, damit wir gemeinsam die letzte Etappe meistern können.
Dafür leiste ich mir heute nochmals ein Hotelzimmer so habe ich auch WIFI und die Möglichkeit die Geräte zu laden.
Selbstverständlich stand heute Fisch auf dem Menüplan. Lauwarmer Katoffel-/Pulposalat mit gegrilltem Petersfisch und Nussreis mit einem Glas Chardonay rundet den Tag heute ab.

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2 Antworten auf „8. Etappe Pierrelatte – Canon Plage 161 Km“

  1. Lieber Beat! Nach einigen Tagen wieder zurück auf deiner Seite bewundere ich deinen Durchhaltewillen!!! Du bist ein Kerli und ich wünsche dir viel Kraft, gute Gesundheit und die Gewissheit, dass das Ziel auf dich wartet! Meine Bewunderung hast du!! Daumen hoch von Rainer und Sonja.

  2. Irgendwie vermisse ich den Schlumpf im Bier… Dein Schlumpf hätte sicherlich auch einen Schluck verdient, oder?
    Bin beeindruckt, dass Du Dich nicht 2 Tage auskuriert hast sondern trotz der widrigen Umstände jeden Tag um die 100 km zurückgelegt hast! Chapeau!

    Wünsche Dir auf der Weiterfahrt viel Rückenwind und Sonnenschein.
    Viele Grüsse an Tom.
    Gruss KP

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