Turtle Beach

Gemäss Reisefürer legen an diesem Strand jede Nacht Schildkröten ihre Eier ab. Wir stellen den Wecker auf 04.30 Uhr um dem Schauspiel beizuwohnen. Leider sind wir zu spät dran und sehen nur noch die Spuren im Sand sowie ein totes Tier auf dem Panzer liegend. Auch Jungtiere welche ab 04.00 Uhr schlüpfen sollen, sehen wir nicht. Zum Glück haben wir gestern bei der Überfahrt eine Riesenschildkröte gesehen.

Weil der Sandstrand hier so schön ist warten wir mit der Überfahrt zum Festland zu und schwimmen nochmals im Meer.

Die Zeit auf der Fähre ist sehr kurzweilig, da wir immer wieder den Kontakt mit der Bevölkerung in Kontakt kommen.

Die anschliessende Fahrt entlang der Küste gestaltet sich sehr abwechslungsreich und interessant. Links die Sanddünen, rehts das Arabische Meer. Die Fahrt führt immer wieder entlang von Beduinensiedlungen. Die meiste Zeit verbringen wir in unserem Wagen mit dem Namen „Sayara Messi“. Sayara ist der arabische Ausdruck für Auto und der Name Messi weil es darin aussieht als würde ein Messi darin hausen. Fünf Personen mit Gepäck, zusammengepfercht in einem Wagen, da sieht es schnell aus wie in einer Messiwohnung.

Die lange Fahrt gibt entsprechend Hunger. Aus diesem Grund gönnen wir uns ausnahmsweise ein Nachtessen in einem Indischen Restaurant in Sur direkt an der Bucht. Bei Sonnenuntergang geniessen wir auf der Terrasse Köstlichkeiten wie Lassi, Lammcurry und Fisch mit Reis.

Zum ersten Mal müssen wir einen Platz zum Übernachten im Dunkeln suchen. Es ist schon finster als wir die Zelte aufschlagen. Die Wahl des Platzes ist gut getroffen wie sich nächsten Morgen herausstellen wird.

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