Pokhara – Kathmandu (Bustransfer)

Weil wir heute sieben Stunden im Bus von Pokhara nach Kathmandu geschüttelt wurden widme ich den heutigen Blog dem Verkehr in Nepal. Die verf****** Strassen kennt ihr bereits aus den vorherigen Blogeintrögen

Autos sind in Nepal wegen den Steuern sehr teuer. Dementsprechend sind viele Kleinwagen der Marke Suzuki unterwegs. Der Rest machen Offroader mit dem melodischen Markennamen MAHINDRA aus. Ganz wenige europäische Marken sind zu sehen. Viele Nepali können sich höchstens ein Motorrad leisten. Damit transportieren sie die ganze Familie und zwischen durch auch mal eine Ziege. Einkaufstaschen werden an die massiven Sturzbügel gehängt. Die indische Marke Baja Pulsar dominiert ganz klar als Morradmarke. Komischerweise sind im Vergleich zu den Offroadutos kaum Enduromaschinen auszumachen. Wer etwas mehr Style hat fährt eine Royal Endfield.

Motorräder müssen in Nepal hinten und vorne ein Kontrollschild haben. Helm- und Gurtenpflicht gilt nur für den Fahrer.

Hier ein guter Werbefilm von Bajaj welcher die Vielseitigkeit von Nepal und seine Zonen darstellt.

Lastwagen sind wie auf dem ganzen indischen Subkontinent gewohnt schön dekoriert. Praktisch auf jedem Fahrzeug prangt das Logo von Adidas. Ob die Fahrzeuge von der Sportmarke gesponsert werden oder ob die Chauffeure einfach zeigen wollen, dass sie sich Trainerhosen von Adidas leisten können sei dahingestellt. Weitere Schriftzüge wie „Buddha was born in Nepal“ prangern auf den Führerkabinen.

Fahrräder dienen hauptsächlich dem Lastentransport oder sind das Fortbewegungsmittel der ganz armen Bevölkerung. Frauen sieht man ganz selten am Steuer eines Motorfahrzeuges.

Kontrollschilder haben unterschiedliche Farben. So bedeuten:

rot = Private Motorfahrzeuge
schwarz = staatliche Fahrzeuge wie Busse oder Taxi
gelb = Armeefahrzeuge
weiss mit roter Schrift = Behördenfahrzeige

Obwohl kaum Verkehrschilder vorhanden sind und schon gar keine Ampeln in der Zwischenzeit haben eine gesehen den Verkehr regeln funktioniert das Chaos in Kathmandu recht gut. Es gilt übrigens 0.0 Promille. Prost!! Wir sind zu Fuss unterwegs. Eine Verkehrskontrolle mit Alkoholtest haben wir übrigens gesehen.

Happy Diwali 2075

3 Antworten auf „Pokhara – Kathmandu (Bustransfer)“

  1. Ein grosses Dankeschön den Abendteurern, den Fotografen und natürlich dem Berichteschreiber. Wir konnten vom Sofa aus so gut mitfiebern – die Strassen, unerwarteten Aussichten, die Unterkünfte. Sogar die spannenden Begegnungen und die Rituale der Einwohner durften wir beobachten. Beim Mitfrieren hielten wir uns jeweils zurück.
    Eine entspannte Heimreise und gutes Ankommen euch allen.

  2. Hallo Bike-Abenteurer

    Wir sind sehr beeindruckt von eurer Leistung – Herzliche Gratulation!

    Es hat Spass gemacht, die – teilweise äusserst lebhaft – geschilderten Erlebisse und Eindrücke zu lesen sowie die faszinierenden Fotos anzuschauen !

    Wir wünschen wir Euch einen gelungenen Abschluss des Abenteuers sowie eine reibungslose Rückreise !
    Christoph & Carmen

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