Fahrradtour durchs Berner Oberland

Wunderbar! Ein verlängertes Wochenende steht bevor. Wir waren schon lange nicht mehr für mehrere Tage mit dem Fahrrad unterwegs. Wieso nicht ins Berner Oberland? Gesagt getan. Zelt, Matte, Schlafsack und Kocher sind schnell gepackt.

Mit dem Zug geht es erst einmal auf den Brünigpass. Nur ein kleiner Anstieg und schon geht es in zügiger Fahrt nach Meiringen. Auf dem Weg noch schnell ein Fondue gekauft und schon geht es weiter. Der Weg an der linken Seite des Brienzersee’s entlang hat es in sich denn die Route führt nicht direkt dem See entlang sondern es sind noch ein paar Höhenmeter zu überwinden. Dafür werden wir mit einer tollen Aussicht auf den See belohnt. In vier Stufen fällt das Wasser des Giessbach in den See. Pandemiebedingt sind dieses Mal weit weniger Touristen aus dem arabischen Raum bei den Giessbachfällen.

Über Iseltwald geht es weiter nach Interlaken wo wir uns ein Softice verdient haben. Obwohl uns noch ca. 600 Höhenmeter bevorstehen kaufen wir noch Essen für Sonntag ein was noch ein paar Kilo mehr Gepäck bedeutet. Dieses Gewicht werde ich beim Aufstieg zum Beatenberg noch zu spüren bekommen. Mit sechs Minuten Verspätung kommen wir auf dem Campingplatz Beatenberg an. Leider ist die Rezeption bereits geschlossen. Kein Problem! Wir stellen unser Zelt einfach auf einen freien Platz und beginnen unser Fondue zu kochen. Kurze Zeit später kommt der freundliche Platzwart vorbei und begrüsst uns. Alles in Ordnung.

Selten haben wir so eine ruhige Nacht erlebt. Entsprechend erholt führen wir unsere Reise fort. Duft nach frischem Zopf steigt mir in die Nase. Schnell entschlossen machen wir Rast in einer Besenbeiz auf einem Bauernhof. Genial! in einem Holzofen wird gerade frische „Züpfe“ gebacken.

Auf Rat des Bauern machen wir einen Abstecher ins Justistal wo zu dieser Jahreszeit die Brunftschreie der Hirsche zu hören sind. Die zusätzlichen Höhenmeter lohnen sich tatsächlich.

Auf den nächsten Tag ist Regen angesagt. Aus diesem Grund ändern wir unsere geplante Tour und fahren nicht mehr über den Schallenberg sondern über Eriz und Stefisburg nach Thun wo wir eine weitere Nacht auf dem Camping im Zelt verbringen.

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