Schweizertreffen

Roli ist bekanntlich eine andere Strecke gefahren als wir. Während wir die M41 gefahren sind ist er mit seinem Toyota Hilux im Wachankorridor unterwegs. Kurz vor Alichur treffen sich die beiden Routen wieder. Wir haben abgemacht, dass wir uns allenfalls am Abend des 13. August bei der Kreuzung treffen, um gemeinsam zu Campieren. Leider ha es nicht geklappt und wir sind bis Alichur durchgefahren. 

Doch 20 Kilometer nach Alichur sehe ich im Rückspiegel plötzlich einen dunklen Hilux. Die Freude ist riesig Roli wieder zu treffen und es gibt einiges zu erzählen über die unterschiedlichen Routen durch den Pamir. Wir verabreden uns zum gemeinsamen Mittagessen im nächsten Restaurant. Jetzt ist es so, dass wenn eine Essensmöglichkeit in der Karte verzeichnet ist, das noch lange nicht heisst, dass man dort auch essen kann. So ist es in diesem Fall leider nur ein kleines Gehöft ohne Essen. 

Dann gibt es eben einen Tomatensalat auf der Heckklappe des Toyota. Herrlich, endlich wieder mal Salat. Kurz nach der Weiterfahrt überholt uns ein VW-Bus mit Luzerner Kontrollschildern. Stefan allein Richtung Südostasien. Auf der Strecke Richtung Murgob gibt es keine Unterkunft. So campieren wir bei Kirgisischen Nomaden in einem Seitental auf einer schönen Weide an einem Bach.

Kurz vor unserem Nachtlager treffen wir auf einen bayerischen Radfahrer der in unserer Gegenrichtung fährt. Er ist deutlich älter als wir und fährt die Strecke Murgob Alichur in einem Zu durch und das gegen den Wind. Wir sind beeindruckt.

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