Das Ende des Pamirhigway

Über die letzten hohen Pässe geht es 3 Km abwärts Richtung Osch. Natürlich nicht distanzmässig sondern 3000 Höhenmeter abwärts entlang dem Gulcha River und durch das Alai Tal. 

Das erste Mal seit drei Wochen sind wir wieder unter 3000 m.ü.M.

Interessant, hier gibt es sogar einen Skilift und einen Sessellift. Das Skigebiet ist aber sehr überschaubar. Der Tanzboden ist wesentlich grösser.

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Big Problem

Der Treibstoff kostet in Kirgistan etwa die Hälfte im Vergleich zu Tadschikistan. Darum hat Roland nur soviel Diesel getankt, dass es sicher bis Sary Tash reicht. Gestern haben wir bereits eine Tankstelle gefunden, die Diesel verkauft. Nicht selbstverständlich hier in Zentralasien. 

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Urtabuz

Nach einer kalten Nacht im Zelt, ist früh Tagwache. Bereits vor 07:00 Uhr wird es warm im Zelt.
Geplant ist heute eine Bergtour auf einen 5000er, den Уртабуз (Urtabuz) 5047 m.ü.M, mit atemberaubender Aussicht auf den Karakul See. Fast tausend Höhenmeter sind zu bewältigen. Mit dem Auto von Roli fahren wir soweit es fahrbar ist. Auf dem Weg zum Gipfel begegnen uns unzählige Hasen und Murmeltieren. Auch vereinzelte Überreste von Marco Polo Schafen bekommen wir zu Gesicht. Es ist der höchste von mir bestiegene Gipfel. 

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Yak, Yak, Yak

Obwohl es sich beim Pamir um eine sehr trockene Region handelt, hat es diese Nacht geregnet. Bis die Zelte wieder trocken sind, besteigen wir eine kleine Anhöhe um diesen schönen Campspot von oben zu sehen.
Zum Glück sind es heute nur etwas mehr 50 Kilometer bis Murgab und dies erst noch meist abwärts. So fliegen wir richtig über die gut asphaltierte Strasse. Kurz vor Murgab wird nochmals Pass und GBAO verlangt. Die Beamten sind äusserst freundlich und interessiert woher wir kommen. 

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Schweizertreffen

Roli ist bekanntlich eine andere Strecke gefahren als wir. Während wir die M41 gefahren sind ist er mit seinem Toyota Hilux im Wachankorridor unterwegs. Kurz vor Alichur treffen sich die beiden Routen wieder. Wir haben abgemacht, dass wir uns allenfalls am Abend des 13. August bei der Kreuzung treffen, um gemeinsam zu Campieren. Leider ha es nicht geklappt und wir sind bis Alichur durchgefahren. 

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Karim Aga Khan IV

Es soll ja nicht nur eine Fahrradreise sein, sondern immer noch einen kulturellen Aspekt beherbergen.

Karim Aga Khan IV. britischer Ismailit, Oberhaupt der Ismailiten (1936-2025) geboren in Genf und Gründer der Aga-Khan-Stiftung eine der grössten privaten Entwicklungshilfeorganisationen weltweit baute auch ein modernes Medical Center hier in Korough. Es ist das wichtigste Spital in der ganzen Pamir Region. 

Ich durfte diese Institution von 11 Uhr morgens bis 18:00 Uhr am Abend besichtigen .

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Pamir

Nun sind wir definitiv in der Pamir Region angekommen. Eine andere Sprache, anderes Essen und andere Leute. Zum Glück treffen wir in Korough, in der Pamir Loge, auf ein tadschikisches Reisepaar, sie aus dem Bartangtal, er aus Dushanbe, früher waren sie beide Guides, heute ist er von der UN angestellt als Wildlife Exper. Sie erklären uns, das hier nicht tadschikisch, sondern diverse Pamirsprachen gesprochen werden. Alle lernen aber in der Schule zusätzlich russisch und englisch.

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