Auch wenn wir nicht so viel Fahrrad gefahren sind wie geplant, so war es doch ein riesengrosses Abenteuer den Pamir zu bereisen. Der kulturelle Unterschied zwischen Tadschikistan, Pamir Region und Kirgistan könnte grösser nicht sein. Einfach ein tolles Erlebnis trotz ein paar Hindernissen. Aber genau diese Stolpersteine machen eine Reise erlebnisreich.
Natürlich habe ich mich nach Hause gesehnt, als ich völlig dehydriert und kraftlos im Spital ausharren musste. Klar macht es keinen Spass, wenn ein LKW zehn Zentimeter neben dir vorbei braust und nur eine Staubwolke zurück lässt. Die schönen Momente überwiegen aber ganz klar. Vor allem den Kontakt mit der lokalen Bevölkerung oder aber auch mit anderen Reisenden. Wir konnten so viele unterschiedliche Reisearten und neue Reiseziele mitnehmen, dass die Zeit uns fehlt um alles zu erleben. Viele reisen weiter über China oder Pakistan weiter Richtung Osten.
Trotz Allem freuen wir uns wieder auf die sichere und vertraute Schweiz. War es doch ein Kulturschock, in den Pamir zu bereisen. Andere hatten weniger Mühe, weil sie aus Europa mit dem Fahrrad angereist sind und sich langsam akklimatisieren konnten. Trotz allem kann ich eine Reise nach Zentralasien nur empfehlen. Ich werde bestimmt wieder hier hin kommen.
Leider verpassen wir die World Nomad Games in Kirgistan nur um ein paar wenige Tage.

Nun sind wir in Bischkek angekommen und treten morgen den Rückflug an. Die Bikes sind bereits verpackt und warten auf den Transport zum Flughafen.

Bischkek ist eine relativ ruhige Stadt mit vielen Parkanlagen und Märkten. Man merkt hier sehr gut den Unterschied zu den ländlichen Regionen. Hier sind kurze Röcke ebenso wie Kopftuch zu sehen. Alles ist sehr russisch geprägt doch die Kirgiesen sind stolz auf ihr Land.

Pannen: 1 Pedale gebrochen / 1 platter Reifen (Auto)
Gestohlene Gegenstände: 0
Liegengebliebene Gegenstände: 1 Jacke/ 1 Paar Crocs
Übernachtungen im Zelt: 4
zurückgelegte Kilometer mit dem Fahrrad: 611

