In der Nacht machte sich mein Magen etwas bemerkbar. Schwarztee, Bananen und Imodium sollten Linderung bringen. Durch die Verzögerung wegen des Defekts an meinem Fahrrad, haben wir die Strecke nach Kulob mit dem Taxi überwunden.
Ein Teil der Strecke hatten wir gestern bereits zurückgelegt. Zudem hat es viele Schnellstrassen und Tunnels auf mit viel Verkehr.

Nun sind wir beim Tor zum Pamir in Kulob. Morgen geht es über einen Pass zur afghanischen Grenze. Nun sind wir gespannt ob unser GBAO akzeptiert wird. Es hat unendlich viele Polizeikontrollen entlang der Strecke und die Bussen sind sehr teuer, wie uns unser Taxichauffeur Jakob zu verstehen gibt.
Ausserhalb vom Dushanbe ändert sich die Landschaft und Infrastruktur schlagartig. Die ländlichen Regionen sind karg und wüstenaritg aber gebirgig. Entlang der Strassen säumen sich Baumwollfelder und Melonen-Plantagen.

Überall riecht es nach verbranntem Plastik und Abfall. Umso interessanter sind die Basare hier auf dem Land. Wir können durch Märkte schlendern, ohne aufdringlich zu einem Kauf überredet zu werden.

Dank Google Übersetzer können wir uns einigermassen verständigen. Sogar Hasä kann jetzt Danke sagen (rahmat).
Schweitsarija kennen die meisten nicht, dafür den Shaqiri.
Dieses Jahr wurde in Tadschikistan 35 Jahre Unabhängigkeit gefeiert mit gratis Eintritt in Stadien und Theater. Der Präsident scheint beliebt zu sein. Er strahlt auf jeden Fall überall von riesigen Plakatwänden.
Landwirtwirtschaft, Rohstoffe wie Edelmetalle, Roaluminium, Antimon und Strom aus Wasserkraft sind die Exportschlager Nr.1. Aus diesem Grund sind auch die Chinesen hier.
Zumindest einer von uns ist im siebten Himmel. Wenn auch nicht MC‘Donalds, dann immerhin Burger. Mal schauen, was der Magen morgen dazu meint.



